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U11 verliert starkes Spiel in letzter Minute 4:5

Sooo knapp. Sooo nah dran am ersten Punktgewinn dieser Saison. Die U11 verliert nach einem spannenden, guten und am Ende nervenaufreibenden Spiel 4:5 gegen den FC Hertha München 3 in Obersendling. "Wir haben noch keinen so starken Gegner gehabt", sagte der Trainer des FC Hertha nach der Partie anerkennend.

Sein Lob galt Amelie, Amalia, Mia, Hannah, Paula R., Antonia, Giulia, Ruth, Marina, und Zoe, die die Trainerinnen Sabrina und Caty nominiert hatten.

In den ersten Minuten des Spiels hätte er das wohl nicht so deutlich gesagt. Die Jungs waren schneller und der Ball rollte meistens durch die Wacker-Hälfte. Marina im Tor musste schon mal zwei Schüsse abwehren. In der 5. Minute rannte der Hertha-Spieler mit der Nummer 11 rechts außen an der Wacker-Abwehr vorbei. Er zog nach innen und knallte den Ball oben links ins Toreck. 1:0. "Der ist einfach zu groß und zu schnell", murmelte Sabrina in der Trainerzone. Ihr Seufzer brachte den Unterschied zwischen Wacker und Hertha auf den Punkt: die Nummer 11. Wenn die Mädchen ihn kontrollieren konnten, lief es gut. Wenn nicht, wurden sie bestraft. Erst mal wehrten sich die Mädels allerdings gegen den Rückstand. Giulia dribbelte in der Mitte. Ruth kam dazu. Sie schoss aus gut neun Metern. Der Ball flog rechts unten ins Tor. Ausgleich (6. Minute). Die Mädchen waren im Spiel angekommen. Beim nächsten Jungs-Angriff über die rechte Seite kaufte Ruth dem 11-er zum ersten Mal den Schneid ab. Sie stoppte ihn, lenkte den Ball ins Aus. Hannah wiederholte die Sicherheits-Maßnahme immer wieder bis zum Ende der Halbzeit. Gelegentlich bremsten sie ihn auch zu zweit aus. Das Spiel wurde spannend zwischen zwei gleichstarken Teams. 11. Minute: Giulia schoss einen Freistoß übers Tor. 15. Minute: Hannah spitzelte als letztes Mädchen vorm Tor einem Hertha-Stürmer den Ball vom Fuß. 16. Minute: Giulia passte von links hoch über den Strafraum der Jungs hinweg auf die rechte Seite. Ruth nahm an, schoss nach zwei Schritten. Der Torwart flog durch die Luft und rettete zur Ecke.

19. Minute: Marina lenkte einen hohen Schuss mit der rechten Hand über die Latte. 21. Minute: Amalia schob von rechts den Ball für Giulia in den Strafraum. Die traf den Torwart an der Brust. 22. Minute: Rückwärts schlug Giulia den Ball am Jungs-Strafraum Richtung Tor. Über ihren Kopf zog der Ball einen hohen Bogen, kam runter und knallte auf die Latte. Sehr kunstvoll. Verglichen mit diesem Spektakel war das Tor, das jetzt kam, hässlich. Ein Hertha-Spieler versuchte es mal aus dem Mittelfeld. Der Schuss war nicht gut gezielt, er war nicht hart. Marina beugte sich vor, die Hände fangbereit. Der Ball sprang auf, genau vor ihr, hielt sich nicht an die erwartete Flugbahn und hüpfte unter ihren Händen ins Tor (25. Minute).


Mit dieser Dusel-Führung für die Heim-Mannschaft wechselten die Teams die Seiten - und auch der Dusel wechselte die Seiten. Er war mal kurz für Wacker da. Erst mal kam's trotzdem noch schlimmer für die Mädels. Ein paar Torchancen auf der einen Seite und der anderen. Dann entwischte Hertha-11 seinen Verteidigerinnen rechts außen am Strafraum. Er traf ohne Probleme (34. Minute). Zwei Tore Rückstand. Das wirkte ein bisschen wie Vorentscheidung. Zum Glück nur ein bissch