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Starke zweite Halbzeit beschert Wacker drei Punkte in Frauenbiburg


Die Ausgangslage

Auf dem Papier sind die Voraussetzungen klar. Der Tabellendritte Wacker München trifft auf den vorletzten Frauenbiburg und ist somit Favorit in der Partie. Während die Gastgeber ganze fünf Punkte in der laufenden Saison geholt haben, stehen die Münchnerinnen schon bei 33. In der Hinrunde waren die Münchnerinnen überlegen und konnten das Spiel mit 5:1 für sich entscheiden.


Die erste Halbzeit

Bei nasskaltem und sehr windigem Wetter kamen die Hausherren besser in die Partie. Das Duell war von Anfang an sehr körperlich, aber fair, geprägt. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste mit dem Gegenwind noch einen weiteren, sehr hartnäckigen, Gegner. Das bekam auch Wackers-Schlussfrau Nicola Stadler einige Male zu spüren, als ihr Abschlag nicht wirklich oft die Mittellinie überquerte. Nennenswerte Abschlüsse gab es in den ersten 25 Minute nicht wirklich. Die Gastgeberinnen verteidigten leidenschaftlich und mit viel Herz und ließen so kaum Tormöglichkeiten von den Gästen zu. In der 27. Minute dann der erste Abschluss der Gastgeber. Ein Freistoß von Lea Wutz geht nur knapp über das Tor der Münchnerinnen. Kurze Zeit später dann die dickste Möglichkeit in der Partie. Nadine Harbich mit einer scharfen Ecke. Diese Hereingabe, unterstützt vom teilweise kräftigen Rückenwind, trifft den Pfosten. Frauenbiburg war jetzt vor allem durch Standards gefährlich. So war es nur logisch, dass Eva-Maria Assmann die Gastgeber nach einer Ecke mit 1:0 in Führung brachte. Wacker verteidigte sehr fahrlässig und gewann in dieser Phase so gut wie keinen Zweikampf mehr. Mit 0:1 geht aus der Sicht der Münchnerinnen in die Pause. Glück für die Gäste, dass die Führung von Frauenbiburg zur Pause nicht höher ausfiel. Zu diesem Zeitpunkt erkannte man nicht wirklich den Unterschied des Tabellendritten und des Tabellen-Vorletzten.


Die zweite Halbzeit

Nach dem schwachen Auftreten in der ersten Halbzeit, war es nur absehbar, dass die Münchnerinnen einen Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit durchführen. Toni Tewes kam für Nicola Schmidpeter in die Partie. Und jene Toni Tewes brachte neuen Schwung in die Partie und sorgte für zwei sehr nennenswerten Abschlüsse. In beiden Fällen reagierte Torhüterin Weinhändler sehr stark und hielt vorerst die Führung für Frauenbiburg fest. Diese gewährte allerdings nur bis zur 54. Minute. Dann konnte die Schlussfrau der Gastgeber einen Schussversuch von Annick Leisching nur nach vorne abwehren. Leisching schaltete am schnellsten und schob problemlos zum 1:1 ein. Es war bereits ihr 7. Saisontreffer. Wacker war jetzt endgültig in der Partie angekommen und wollte mehr. Die Gastgeber konnten sich gegen den Druck der Münchnerinnen nach der Halbzeit nicht wirklich wehren. Nur sechs Minuten nach dem Ausgleichstreffer ging der Favorit dann in Führung. Nach einem Freistoß von Jana Schuster kann Emma Schwennicke in der Mitte per Kopf an den Ball und leitete ihn an Lisa Flötzner weiter. Die Wacker-Angreiferin nahm den Ball an und schob überlegt ins lange Eck unhaltbar ein. Nach dem sechsminütigen Doppelschlag saß der Schock bei den Gastgebern tief. Ihnen gelang kein Zugriff mehr in die Partie und das Spiel verlagerte sich nur noch in die Hälfte der Hausherren. Die Gäste erspielten sich weitere hochkarätige Torchancen, durch Toni Tewes und Janine Gibson. Diese bleiben allerdings ohne Torerfolg. Knapp zehn Minuten vor dem Ende hatte Toni Tewes die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Nach einem Fehler der Frauenbiburger-Abwehr kam sie frei vor Luise Weinhändler zum Abschluss. Die Torfrau verhinderte allerdings einen höheren Rückstand. Diesen konnte sie allerdings kurz vor Ende der Partie dann nicht mehr verhindern. Nach einer Hereingabe von Emma Schwennicke verpasste in der Mitte die eingewechselte Milena Proske nur knapp. Proskes Gegenspielerin, Marlene Medenus, war allerdings war dadurch sehr überrascht und lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor. Das 3:1 für München war zeitgleich der Endstand.


Das Fazit

Dank einer starken zweiten Halbzeit konnte Wacker München die Partie noch drehen. Die Gastgeber verlangten von den Münchnerinnen alles ab, vor allem im ersten Durchgang. Nach der Pause setzte sich dann die individuelle Klasse der Gäste durch. Mit dem Sieg verwalten die Gäste ihren dritten Tabellenplatz, Frauenbiburg bleibt weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der kommenden Woche gastiert der Karlsruher SC in München. Frauenbiburg reist zum ebenfalls abstiegsbedrohten 1. FFC Hof.


SV Frauenbiburg

Aufstellung: Weinhändler, Kammermayer (70. Hofmann), Bronheim, Hochholzer (82. Medenus), Wutz, Assmann (90. Knaus), Harbich, Blümelhuber, Bronheim, Huber, Herda (70. Frank)

Gelbe Karten: -

Tore: 1:0 Assmann (31.)

FFC Wacker München

Aufstellung: Stadler, Leisching, Schuster, Ulreich, Gibson, Kolb, Flötzner, Schwennicke, Krois (69. Proske), Gkasimpagiazova, Schmidpeter (46. Tewes)

Gelbe Karten: -

Tore: 1:1 Leisching (54.), 1:2 Flötzner (60.), 1:3 Medenus (EG/89.)








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